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Grüner Gockel - Umweltmanagement in der evangelischen Kirche


Gott schuf uns zu seinem Bilde und gab uns den Auftrag Verantwortung für seine Schöpfung zu tragen. Wenn wir die Auswirkungen unseres Handelns auf das Ökosystem Erde selbstkritisch betrachten, müssen wir feststellen, dass wir diesen Auftrag nur sehr ungenügend erfüllen. Spätestens seit dem Beginn der Industrialisierung leben wir immer rücksichtsloser zu Lasten unserer Umwelt und zerstören damit die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen, der ärmeren Völker und unserer Mitgeschöpfe. Die größte Herausforderung ist der durch verantwortungslosen Umgang mit Energie hervorgerufene Klimawandel, dessen Auswirkungen immer deutlicher sichtbar werden. Uns in Mitteleuropa hat er bisher etwas verschont, aber andere Regionen der Erde werden zunehmend von schweren Naturkatastrophen (wie Stürmen, Überschwemmungen und großen Dürren) heimgesucht. Aber das Problem ist globaler Natur und wir alle tragen Mitverantwortung dafür. Bis jetzt seufzt die ganze Schöpfung (Römer 8,22).

Obwohl das Leitungsgremium und die Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde schon lange sehr bewusst mit dem Thema Umweltschutz umgehen, soll es zukünftig noch mehr Gewicht und mehr Struktur bekommen. Damit sich Umweltschutz nicht auf Strohfeuer mit ineffizienten Einzelmaßnahmen beschränkt, soll ein Umweltmanagementsystem nach den Richtlinien des Grünen Gockels für Kontinuität und systematisches Vorgehen sorgen.

Wie das geht, sehen Sie hier.


Was bisher geschah:

- Am 27.9.2006 fand im Gemeindehaus am Schelmengraben eine Auftaktveranstaltung statt, in der die Grundzüge des Grünen Gockels ausführlich erörtert wurden. In Folge dieser Veranstaltung konnte ein kleines Umweltteam gegründet werden. Das Team trifft sich seit Anfang 2007 monatlich einmal, um auszuloten wie die Umweltleistung der Gemeinde kontinuierlich verbessert werden kann.

- Am 8.5.2007 wurde mit der Verabschiedung der Umweltleitlinien der erste Meilenstein gesetzt. Diese bleiben auch nach der Rezertifizierung im Juni 2014 unverändert gültig.

- In der Folgezeit wurden jährliche Bestandsaufnahmen (Input/Output Bilanzen) durchgeführt, auf deren Grundlagen erste kleinere und größere Verbesserungen angeregt und verwirklicht wurden.

- Ab 2009 wurde das Grüne Buch angelegt und bis Anfang 2010 vervollständigt.

- Am 14. Mai 2010 erfolgte durch einen Auditor der Landeskirche die Erstzertifizierung des Umweltmanagementsystems nach den Regeln des Grünen Gockels.

- Vier Jahre später, am 10. Juni 2014, folgte die erste Nachzertifizierung.

- Alle relevanten Informationen finden Sie in der aktuellen Umwelterklärung2014 (pdf-Datei).


Wer sich angesprochen fühlt und Interesse am praktischen Umweltschutz hat, ist im Umweltteam jederzeit herzlich willkommen. Der Erfolg hängt davon ab, dass möglichst viele Menschen ihre Erfahrungen, Talente und Ideen einbringen. Auch Mitarbeiter, ob angestellt oder ehrenamtlich, sind aufgerufen sich am Umweltmanagement ihrer Kirchengemeinde zu beteiligen, denn Ideen die einen direkten Bezug zum Arbeitsumfeld haben, sind oft besser als die von außen eingebrachten. Wer nicht regelmäßig mitmachen kann oder möchte, wird gebeten umweltrelevante Verbesserungsvorschläge an das Umweltteam zu melden.
Obgleich die Teamtreffen in den Gemeindbriefen angekündigt werden, ist es ratsam sich vor dem Besuch einer Teamsitzung mit Wolfgang Siebert (09101 2547, wsiebert at freenet de) in Verbindung zu setzen, da es manchmal zu kurzfristigen Änderungen kommt.




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